Milas Babyzimmer einrichten
Einen Kokon bauen?
Vor den Feiertagen, vor den Überraschungen…
gab es diese leicht verschwommenen Tage, irgendwo zwischen Müdigkeit und Aufregung, an denen noch alles erledigt werden musste.
Das Babyzimmer war nicht fertig.
Noch nicht ganz.
Es fehlte das gewisse Etwas, das einen Raum in einen echten Kokon verwandelt.
Mila war nicht allein.
Chris und Nala kamen ihr selbstverständlich zur Hilfe.
Ohne viel zu diskutieren, fand jeder seinen Platz.
Gemeinsam werkeln
Chris übernimmt die schweren Arbeiten.
Er montiert das Bett, justiert, prüft jedes Detail.
Präzise, ruhige, beruhigende Bewegungen.
Nebenan vollendet Nala die letzten Details. Ein Farbtupfer hier, ein Farbtupfer da.
Sie rückt Gegenstände zurecht, harmonisiert Farben, stimmt die Dekoration ab.
Ihr aufmerksamer Blick verwandelt nach und nach den Raum.
Mila ihrerseits ordnet weiter an.
Sie beobachtet, wählt aus, rückt Dinge wieder zurecht.
Sie stellt sich schon die kommenden Nächte vor, das Aufwachen, die stillen Momente.
Der Raum nimmt langsam Form an.
Die kleinen Details, die zählen
Das Zimmer ist endlich bereit 
Nach all den Vorbereitungen ist das Zimmer endlich fertig.
Das Bett steht an seinem Platz, die Möbel haben ihr Gleichgewicht gefunden, die letzten Details wurden sorgfältig angepasst.
Was einmal nur ein Raum war, wird endlich zu einem echten Kokon.
Langsam kehrt Stille ein.
Chris und Nala treten einen Schritt zurück und betrachten das Ergebnis.
Alles ist da.
Bereit.
Nachdem sie gegangen sind, gönnt sich Mila endlich eine Pause.
Sie lässt sich im Schaukelstuhl nieder, dem, den sie sich von Anfang an als Rückzugsort vorgestellt hatte.
Ein Moment zum Durchatmen.
Um auszuruhen.
Zwischen ihren Händen gleiten die Nadeln langsam.
Ein paar Maschen, eine wiederholte Geste, fast beruhigend.
Das Strickwerk schreitet sanft voran, im Rhythmus ihrer Gedanken.
In diesem nun vollendeten Zimmer scheint die Zeit stillzustehen.
Ein einfacher, ruhiger, kostbarer Moment.
Vor der Feier, der Geburt.
Bevor sich alles verändert.



