Stille Wächterin der uralten Wälder
Tief im Herzen des Waldes, wo das Licht kaum durch die ältesten Äste dringt, lebt eine Präsenz, die nur wenige wahrnehmen können.
Sie hat keinen Namen.
Oder vielleicht doch … einen längst vergessenen.
Man nennt sie einfach die Waldfee.
Eine unsichtbare Präsenz
Sie erscheint nicht.
Sie ist bereits da.
In der Bewegung der Blätter, der Stille zwischen zwei Windstößen,
in der Ruhe des Wassers, das zwischen den Wurzeln gleitet.
Sie beobachtet, ohne das Gleichgewicht zu stören.
Die Tiere kennen sie.
Die Bäume spüren sie.
Doch sie zeigt sich nur denen, die sich die Zeit nehmen, hinzusehen.
Zwischen Schatten und Licht
Anders als die luftigen Feen, die am Rande der Blumen tanzen,
gehört sie zu den Tiefen.
Zu den uralten Wäldern.
Zu vergessenen Orten.
Und zu Wurzeln und Moos.
Sie führt nicht.
Sie wacht.
Still, manchmal reglos,
als schwebe sie zwischen zwei Welten.
Ein in der Zeit eingefrorener Moment
In dieser Szene ruht sie über dem Wasser,
als würde sie vom Wald selbst getragen.
Die Zeit scheint stillzustehen.



